Hallo Navarro-Geschädigte,
hier der aktuelle Stand:
Nach Auskunft der Kripo in Nürnberg sind derzeit ca. 15 Fälle bekannt, quer durch Deutschland (Stand: Ende April 2008), die Dunkelziffer dürfte wesentlich höher sein, da noch nicht alle Betroffenen den Betrug erkannt haben, daher auch mein Ansinnen, per Internet auf diese Problematik hinzuweisen. Derzeit liegen mir zusätzlich noch 7 andere Meldungen per E-Mail vor.
Interpol ist bereits eingeschaltet, die Aussichten auf einen Erfolg sind allerdings gering, da insbesondere die spanischen Verfolgungsbehörden nicht unbedingt deutschen Maßstäben entsprechen. Eine Gruppe Geschädigter aus dem Ruhrgebiet soll einen Privatdetektiv beauftragt haben, der angeblich dicht auf den Fersen der Betrüger war, allerdings sollen sich diese positiven Aussichten inzwischen zerschlagen haben.
Die derzeit einzig mögliche Vorgehensweise ist einzig eine Anzeige bei Ihrer zuständigen Staatsanwaltschaft, das Aktenzeichen der Nürnberger Staatsanwaltschaft im Ermittlungsverfahren ist 5435-008357-08/2, hier kann ggf. darauf hingewiesen werden. Je schneller und je mehr Geschädigte sich melden, desto größer sind auch die Anstrengungen der Behörden.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und werde Sie gerne auf den Laufenden halten. Hierzu wäre es auch vorteilhaft, dass Sie mich über Ihren aktuellen Sachstand informieren.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Zeitler
betrug.navarro@web.deHier noch einige Anmerkungen/Feststellungen:
Der angegebene Name Heike Petra Navarro Marin scheint falsch zu sein. Es gibt zwar tatsächlich eine Heike Navarro Marin, Tel. 0034 659518084, die auch Vermietungen in Spanien
http://www.falkentours.com/markt/detail.php?grp=VERMIETUNG&nr=147, eine Allianz-Vertretung und eine Au Pair-Vermittlung durchführt, allerdings hat ein Telefonat mit dieser Frau bewiesen, dass es sich nicht um die gleiche Person handelt (u. a. andere Stimme).
Die angegebene Telefonnummer 0043 680557666 ist eine Mobil-Nummer.
Da die Nummer (derzeit) noch zeitweise erreichbar ist, sollte sich eigentlich, wie bei Mobilgeräten üblich, der Standort ermitteln lassen.
Die Antworten per E-Mail haben einen „Header“, hier ist jeweils die IP-Adresse enthalten, über den Provider ist somit eindeutig der Ort und der Name des Versenders nachprüfbar, wahrscheinlich wurden die E-Mails aber im folgenden Mailpoint geschrieben:
Die angegebene Anschrift sowie die Faxnummer führen zu einem Mailpoint (eine Art öffentliches Postamt/Postfächer/Internetcafe) in Algorfa:
http://www.algorfa.co.uk,
http://www.algorfa.esTelephone Number: +34 966 783 555
Fax: +34 966 78 35 56
41 Av. Maria del Mar Rodriguez,
03169 Algorfa
Opening Hours:
Mon - Fri: 09:00 - 14:00
16:00 - 19:00
Eigentlich müsste dort die Person, die dort ein Postfach betreibt bzw. Faxe entgegengenommen hat, aufgrund der Vielzahl der Schreiben bekannt sein.
Der Bürgermeister des Städtchens Algorfa, Sen. D. Antonio Lorenzo Paredes, könnte sich vielleicht auch um eine Aufklärung bemühen, wenn sich genügend Geschädigte bei ihm melden, letztendlich will er bestimmt nicht, dass sein beschauliches Örtchen als Nest von Betrügern in die Öffentlichkeit gerät. Hier seine E-Mail-Adresse:
ayto@algorfa.es. Ich habe bis dato noch keine Antwort erhalten.