Harald
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« Antworten #4 am: Juli 22, 2008, 11:54:29 » |
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Ein Artikel zum Thema von kleinezeitung.at 21. Juli 2008
AK-Test: Enorme Preisunterschiede bei Mietautos im Urlaub
Angefragt wurde bei den Unternehmen Sixt, Budget, Avis, Hertz, Europcar, Thrifty Car, Sunny Cars und Holiday Autos - geprüft wurden die Urlaubsziele Malta, Ibiza, Mallorca, Lancara, Antalya, Palermo, Korfu, Kos, Rhodos, Lissabon, Gran Canaria und Cagliari.
Mallorca und Malta sind schön, vor allem, wenn man seine Urlaubszeit nicht in der Stadt und am Strand verbringt, sondern auch ein paar Tage für das Hinterland einplant. Doch Vorsicht: Die Preise für ein Mietauto in ein und derselben Urlaubsregion können gewaltig auseinander liegen. Bis zu 250 Prozent beträgt die Preisdifferenz, das zeigt ein aktueller Test der Arbeiterkammer in zwölf europäischen Urlaubsländern auf.
Auf Versicherung achten. Wesentlicher Grund für die hohen Preisunterschiede: Die so genannte Personen-Insassenversicherung. Diese ist teilweise im Mietpreis enthalten, in manchen Fällen muss sie gesondert abgeschlossen werden. Auf Mallorca etwa zahlen Urlauber bei Holiday Autos einen Komplett-Mietwagenpreis von 122 Euro für eine Woche. Beim Konkurrenten Hertz schlägt sich die Versicherung mit 60 Euro extra zu Buche.
Exorbitante Differenzen. Überhaupt kann Mallorca mit Preisdifferenzen von bis zu 247 Prozent zum teuersten Pflaster für Auto-Mieter werden. Auf der Mittelmeer Insel Malta ist die Differenz zwischen dem teuersten und dem günstigsten Auto einer Klasse mit 92 Prozent hingegen am geringsten. Ein Chevrolet Matiz von Budget kostet 158 Euro mit Versicherungen und Steuern, ein Suzuki Alto bei Hertz 304 Euro.
Online kommt günstiger. Ein weiterer Spar-Tipp der AK-Konsumentenschützer: Online buchen. Das kommt oft günstiger als die Bezahlung vor Ort. So kostet die Online-Buchung mit sofortiger Bezahlung für ein Mietauto in Gran Canaria bei Avis um 15 Prozent weniger als bei Bezahlung vor Ort bei Wagenübernahme.
Lokale Anbieter. Wider Erwarten sind Mietautos im Vergleich zum Vorjahr nicht in allen Destinationen teurer geworden. In Malta, Ibiza, Mallorca und Larnaca (Zypern) sind die Preise sogar um drei Prozent niedriger als noch vor einem Jahr.
Vorsicht bei kleinen Anbietern. Ein weiterer Tipp für Urlauber, die in ihrer Feriendestination auf Mobilität nicht verzichten wollen: Häufig gibt es auch kleinere, lokale Autovermieter, die ihre Autos zu günstigeren Konditionen anbieten als die großen Ketten. Hier empfiehlt es sich aber, die Autos vor Übernahme genauer auf ihre Fahrtüchtigkeit zu prüfen, etwa die Qualität der Reifen und Bremsen sowie die Flüssigkeitsstände. Dann steht einem Ausflug im Urlaub nichts mehr im Wege.
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